Goethe und Schiller: Nun sag, wie hast du’s mit der Macht?

Hofschreiber (li.) und Revoluzzer (re.)? So einfach sollte man es sich nicht machen.

Um das Verhältnis von Literatur und Macht wird in Deutschland nicht erst seit der Nobelpreisvergabe an Mo Yan gestritten. Auch die literarischen Klassiker Goethe und Schiller mussten sich zeit ihres Lebens Gedanken um das Verhältnis zur Obrigkeit machen.

Goethe oder Schiller? Das scheint seit 200 Jahren die Gretchenfrage der deutschen Literatur zu sein, obwohl sich die beiden Weimarer gut verstanden haben. Aber in der Frage nach ihrem Verhältnis zur Macht und den Herrschenden tut sich ein Graben auf. Schiller – der ewigjunge Heißsporn, der mit seinen Dramen ganze Theatersäle in einen revolutionären Hexenkessel verwandeln konnte. Goethe – der bedachte Geheimrat, der sich neben seinem literarischen Schaffen von seinem Herzog als Beamter bezahlen ließ. Hier Umsturz, dort Erhalt der herrschenden Ordnung. Goethe oder Schiller, das ist auch eine Gewissensfrage: „Nun sag, wie hast du’s mit der Macht?” Weiterlesen: Meine Literaturkolumne zur Goethe-Schiller-Frage in der Deutschen Allgemeinen Zeitung, Almaty/Kasachstan

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